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Bodenuntersuchung als Entscheidungsgrundlage für präzise Düngestrategien.

Die Analyse der Hauptnährstoffe im Boden ist die Basis für eine standortspezifische und wirtschaftlich optimierte Düngung. Eine DGPS-gestützte, systematische Probenahme garantiert repräsentative Ergebnisse und bildet die Grundlage für fundierte agronomische Entscheidungen.

Eine gute Vorbereitung verbessert das Ergebnis

Die Wahl des Beprobungsrasters richtet sich nach der Heterogenität der Schläge. Bei stark variierenden Bodenverhältnissen empfiehlt sich ein engeres Raster oder eine zonenspezifische Beprobung. Besonders effizient ist die Nutzung von Produktivitätskarten: Diese aggregieren homogene Wachstumsbereiche zu digitalen Zonen und ermöglichen eine zielgerichtete Beprobung entlang vordefinierter Begehungslinien – präzise, zeiteffizient und mit hoher Datenqualität.

Der Ablauf – vom Feld bis zur Analyse.

Am Ende des dreistufigen Prozesses steht eine fundierte Ergebnisausgabe - Bereitstellung als Nährstoffkarte und Shape-Datei zur weiteren Nutzung im GIS oder Farm-Management-System.

Optional: Zusätzliche Parameter wie KAK, Humusgehalt, pH-Wert oder Spurenelemente können optional gebucht werden.

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Digitale Planung

Berücksichtigung von Produktivkarten, Bodenarten und betriebsindividuellen Vorgaben in der Software.

02

Automatisierte Probenahme

Durchführung direkt auf dem Acker mit präziser, vollautomatisierter Technik.

03

Labor-Diagnostik

Analyse in einem akkreditierten Labor gemäß aktuellen Standards.

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Grundnährstoffe

Grundbodenuntersuchung für die Ermittlung der Makronährstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium und des Kalkzustandes auf landwirtschaftlichen Böden. Die Analysen erfolgen durch vorgegebene VDLUFA-Methoden. pH-Wert: Extraktion mit 0,01 m CalcCl2, P, K: CAL-Methode; Mg: Extraktion mit 0.125 M CaCl2

Die Analysen erfolgen durch vorgegebene VDLUFA-Methoden. pH-Wert: Extraktion mit 0,01 m CalcCl2, P, K: CAL-Methode; Mg: Extraktion mit 0.125 M CaCl2

    • DGPS gestützte Probenentnahme nach den jeweiligen landesspezifischen Vorschriften
        • Ackerland: Schichttiefe 0 bis 20 (teilweise bis 25/30cm), 15-20 Einstiche/Probe
        • Grünland: Schichttiefe 0 bis 10, 30-40 Einstiche/Probe
    • Analytik pH Wert, P, K und Mg nach CAL-Methode (Schleswig-Holstein nach DL-Methode)
      Die Analysen erfolgen mit den vorgeschriebenen Methoden: pH-Wert: Extraktion mit 0,01 M 6.2.4.1 CaCl2 nach VDLUFA-Methoden Bd.I, A 5.1.1 P, K: landesspezifische Methode Mg: Extraktion mit 0,125 M CaCl2 nach VDLUFA-Methoden Bd.I, A
    • Ergebnisse mit Nährstoffkarten, Schlagauswertungen und Düngeplanung
    • In digitaler Form als Shape-Datei und Importdatei für NEXT Farming Pro (auf Wunsch)
  • Vereinbaren Sie einen Termin für den ersten Kontakt oder schreiben Sie uns eine E-Mail an zentrale@smart-agro.de

02

Grundnährstoffe + Spurenelemente

Die Untersuchung des Versorgungszustandes auf ausgewählte Mikro-/Spurennährstoffe (Mangan, Kupfer, Zink, Bor und Natrium) sind für den optimalen Ertrag und beste Produktqualitäten unverzichtbar.

Die Analysen erfolgen durch vorgegebene VDLUFA-Methoden. pH-Wert: Extraktion mit 0,01 m CalcCl2, P, K: CAL-Methode; Mg: Extraktion mit 0.125 M CaCl2

    • siehe Leistungsumfang Grundnährstoffe
    • Analytik der Spurenelemente: B, Cu, Mn, Zn, Na nach CAT-Methode
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Soil Balancing nach Albrecht

Der Schlüssel zu nachhaltiger Bodengesundheit und Ertragsoptimierung. Soil Balancing ist mehr als nur eine Bodenanalyse; es ist ein umfassender Ansatz für die Bodengesundheit und Pflanzenproduktivität. Mit Soil Balancing können Sie nicht nur die Erträge verbessern, sondern auch zur Nachhaltigkeit Ihrer landwirtschaftlichen Praktiken beitragen.

Setzen Sie auf Soil Balancing, um das Potenzial Ihres Bodens voll auszuschöpfen und eine Grundlage für anhaltenden Erfolg zu schaffen.

    • Bodenanalyse & Düngungsempfehlung
      • Aktuelle Austauschkapazität (KAKakt)
      • Potenzielle Austauschkapazität (KAKpot)
      • Basensättigung KAKakt (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, H+)
      • Basensättigung KAKpot (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, H+)
      • Potenzielle Säure am Austauscher (Aluminium, Eisen, Mangan)
      • Organische Substanz (Humus) und C/N-Verhältnis
      • Potenziell verfügbare Mengen- und Spurenelemente (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Phosphor, Schwefel, Bor, Natrium Kupfer, Mangan, Eisen, Aluminium und Zink)
      • Gesamt-Stickstoff
      • pH-Wert (H2O) und pH-Wert (CaCI)
      • Bodenart
      • Lufa-Standardanalyse (Phosphor, Kalium, Magnesium)
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04

Zusätzliche Nährstoffe

Zusätzliche Analysen für Bodenproben umfassen Untersuchungen auf Spurenelemente (Eisen, Mangan, Zink, Kupfer) plus Calcium (Ca) und Humus (Corg), Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen (C/N-Verhältnis) plus freier Kalk und Kali-Fixierung, physikalische Eigenschaften (Bodenart/Korngröße, freier Kalk) und auf Schadstoffe wie Schwermetalle (Blei, Cadmium) oder organische Verunreinigungen (PAK, PCB).

    • Calciumgehalt (Ca)
    • C/N-Verhältnis – das Verhältnis von Corg (Humus in %) und Nges (Gesamtstickstoff) ist ein Indikator für den Humifizierungsgrad und die Stickstoffverfügbarkeit
    • Freier Kalk
    • Eisen (Fe)
    • Schwefel (S)
    • Kali-Fixierung
    • Bodenart – Korngrößenbestimmung (Schlämmanalyse)
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NMIN – 1 bis 3 Bodenschichten

Die Untersuchung auf Nmin (Summe aus Nitrat- und Ammonium-Stickstoff) dient der Ermittlung des löslichen und unmittelbar pflanzenverfügbaren Stickstoffs im Boden.

    • DGPS gestützte Probenentnahme
    • Analytik: Die Analysen erfolgen mit den vorgeschriebenen Methoden, Nmin Standard
      • Nmin 2 Schichttiefen | je Probe (15 – 20 Einstiche) 0-30 cm und 30-60 cm, 15-20 Einstiche/Probe
      • Nmin 3 Schichttiefen | je Probe (15 – 20 Einstiche) 0-30 cm, 30-60 cm und 60-90cm, 15-20 Einstiche/Probe
    • Düngeempfehlung
  • Vereinbaren Sie einen Termin für den ersten Kontakt oder schreiben Sie uns eine E-Mail an zentrale@smart-agro.de

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Talking Fields – Smart Agro Solution Produktivitätskarten

Die optimale Vorbereitung zur Beprobung Ihrer Flächen ist abhängig von der Heterogenität der zu untersuchenden Schläge. Je höher die Bodenverhältnisse schwanken, desto kleiner sollte das Raster sein. Für das hochwertigste Ergebnis sorgt die Beprobung nach Biomasse-Zonenkarten. Diese Produktivitätskarten sind eine Auswertung von ähnlichen Wachstumsbereiche die zu digitalen Zonen zusammengefasst werden. Diese Zonen dienen als Vorgaben für eine effiziente und zielgerichtete Probenahme.

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TF Basiskarten

Die TalkingFields® Basiskarte weist, statistisch gesichert, auf beständige, relative Biomasseunterschiede hin. Die Muster der TalkingFields® Basiskarte werden durch die Auswertung mehrjähriger Satelliten¬daten berechnet, um Einflüsse von Witterung und unterschiedlichen Fruchtarten auszu¬schließen. Die Werte der TalkingFields® Basiskarte sind schlagbezogen und zeigen die beständigen Biomassemuster relativ zum Mittelwert des Schlages an.

Das folgende Bild zeigt auf der linken Seite die berechneten Standortunterschiede in der TalkingFields® Basiskarte, ermittelt aus den Satellitendaten. Die beiden nächsten Bilder zeigen die Ergebnisse aus der exklusiv in Deutschland angebotenen Hofbodenkarte und der Leitfähigkeitsmessung. Die Zonierung aus der TalkingFields® Basiskarte weist signifikante Über¬einstimmung mit anderen Messverfahren auf. Der Vorteil: Es müssen keine umfangreichen Datenbestände gekauft oder eigene Messungen auf dem Feld durchgeführt werden.

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TF Zonenkarten

Die TalkingFields® Zonenkarte dient als Grundlage für die Bodenbeprobung. Die in der TalkingFields® Basiskarte kartierten langjährig stabilen Biomasseunterschiede werden in der TalkingFields® Zonenkarte in gleichmäßige Zonen zur Bodenbeprobung eingeteilt.

Das nachfolgende Beispiel zeigt die TalkingFields® Zonenkarte mit den Mustern der TalkingFields® Basiskarte im Hintergrund. Bereiche mit ähnlichen Werten in der TalkingFields® Basiskarte werden zu einer Zone in der TalkingFields® Zonenkarte zusammengefasst.

Durch diese Zonen ist eine Bodenbeprobung möglich, die kostensparend ist und gleichzeitig die unter­schiedlichen Bodeneigenschaften des Schlages optimal abbildet. Die Aussagekraft der entnommenen Proben wird erhöht, da die Entnahme von Mischproben vermieden wird. Es werden gezielt Bereiche beprobt, die ähnliche Wuchseigenschaften zeigen. Die Pflanze dient als Zeiger für Bodenunterschiede.

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TF Humuskarten

Die TalkingFields® Humuskarte kalibriert liefert den Humusgehalt des Oberbodens einer landwirtschaftlichen Fläche in Prozent. Um dieses Produkt zu erstellen werden derzeit Referenzdaten benötigt, um die erstellten Humuskarten mit real gemessenen Humusdaten zu kalibrieren.

Zur optimierten Bodenbeprobung kann zunächst eine unkalibrierte Humuskarte erstellt werden (siehe oben). Sobald dann Werte vorliegen, können die abgeleiteten Humuskarten auf die gemessenen Humuswerte kalibriert werden. Die Kosten für das Produkt fallen nur einmalig an.

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